Software - Arten
Der Oberbegriff Software lässt sich klassifizieren und in verschiedene Kategorien aufteilen:
- Systemsoftware ist für die grundlegenden Funktionen zuständig. Zu dieser Kategorie zählen Betriebssysteme und Treiber.
- Systemnahe Software ist das Verbindungsstück zwischen Systemsoftware und Anwendungssoftware. Hierzu gehören beispielsweise Datenbank-Anwendungen und Programmiertools
- Anwendungssoftware ist das Werkzeug des Nutzers - diese ausführbaren Programme ermöglichen es, verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Textverarbeitungssoftware, Spiele und der Internetbrowser sind Beispiele für gängige Programme.
- Standardsoftware ist eine Software, die entwickelt wurde, um sie als fertiges Produkt auf dem Markt zu bringen. Weit verbreitet sind z.B. Brennprogramme, Grafikprogramme, verschiedene Softwareanwendungen für das Büro.
- Individualsoftware wird nach den Anforderungen und im Auftrag eines Kundens programmiert. Gerade Firmen mit besonderen - teils auch branchenspezifischen - Anforderungen benötigen eine individuell programmierte Software.
- Nicht eingebettete Software muss erst installiert werden.
- Eingebettete Software ist fest in einem Gerät integriert, und dient zu dessen Steuerung. Diese Softwareart wird auch als Firmware bezeichnet.
© Rainer Sturm / Pixelio
Kategorisierung nach Nutzungrechten
Software kann man nicht nur nach der Beschaffenheit klassifizieren, sondern auch nach Art von Nutzung und Verbreitung. Unterscheidet man Software zum Beispiel nach den Nutzungsrechten, so gibt es Software, für die man Lizenzen käuflich erwerben kann. Darüber hinaus gibt es Freeware, Shareware und weiter zahlreiche Lizenzmodelle. Auch gibt es Software, bei der es gestattet ist, den Quelltext selbst zu verändern (OpenSource), um das Programm seinen eigenen Bedürfnissen entsprechend selbst weiter zu entwickeln.