Eigenschaften
Die Verbreitung und Vervielfältigung einer Software ist in aller Regel nicht sehr kostenintensiv.
Doch warum sind viele Programme oftmals so teuer? Die Programmierung von Software ist hier der wesentliche
Kostenfaktor. Oft wird jahrelang an einer neuen Software gearbeitet, bis sie die Marktreife erlangt.
Steht eine fertige Software in den Regalen / zum Download bereit, kann man eine aktuelle - und hoffentlich
ausgereifte Software - erwerben.
Dabei hat die Software im Gegensatz zu anderen Produkten eine Eigenschaft:
Sie verschleißt nicht. Kauft man sich ein Auto, so nutzt sich dieses durch die Benutzung ab und verliert
somit an Wert - nicht so bei der Software. Legt man in 2 Jahren die erworbene Software ein, so ist es
genau das selbe Produkt, mit den gleichen Eigenschaften. Die Problematik bei der Software liegt vielmehr
in der Aktualität. Je nach Anwendungsbereich kann eine Software in 5 Jahren veraltet sein (z.B. Officeprogramme),
andere sogar schon nach wenigen Monaten (z.B. Steuersoftware) - wenn sie nicht weiter aktualisiert wird.
Software ist sehr komplex - und so schleichen sich immer wieder kleinere und größere Fehler ein,
die im Vorfeld durch die Entwickler nicht erkannt wurden. Hier leistet das Internet große Dienste:
Muss man sein Auto in die Werkstatt fahren und eine Woche dort lassen, bis der Fehler behoben ist,
besteht bei der Software die Möglichkeit, Aktualisierungen und Fehlerbehebungen - teils automatisch - über
das Internet downzuloaden.
© Rainer Sturm / Pixelio
Vielfältigkeit von Software
Für so zahlreiche Anwendungsgebiete und Geräte gibt es Software, so dass eine Verallgemeinerung von Software-Eigenschaften beinahe nicht möglich ist. Auch in juristischer Hinsicht wird unterschieden: Standardsoftware gilt als Sachkauf, Individualsoftware ist vielmehr eine individuelle Dienstleistung.