Software - Spezialwissen
Die Programmierung von Software ist eine Wissenschaft für sich. Nur Profis mit jahrelanger Erfahrung finden sich mit dem Quelltext einer Software zurecht - und haben die nötigen Kenntnisse und Erfahrungen, diesesn Quelltext nicht nur zu interpretieren, sondern auch modifizieren oder ein neues Programm zu schreiben. Zwar gibt es Software, die einen frei zugänglichen Quelltext hat, der auch verändert werden darf (OpenSource). Damit dieser Quelltext jedoch auch nur ansatzweise verstanden wird, hierzu bedarf es Erfahrung, und/oder eine entsprechende Ausbildung.
Programmiersprachen
Das Werkzeug des Softwareentwicklers ist die Programmiersprache. Diese ermöglicht es nicht nur, Software zu programmieren, sie vereinfacht diesen Prozess ausserdem. Eine Programmiersprache besteht aus festen Begrifflichkeiten, die den Quellcode einer Software ergeben. Je nach Gerät und Anwendungsgebiet gibt es verschiedene Programmiersprachen für die Erstellung von Software:
- Die Programmiersprache "C" ist umfangreich einsetzbar, wird zur System- und Anwendungsprogrammierung benutzt. Zahlreiche weitere Programmiersprachen basieren auf diesem System, z.B. C++, Java, PHP und Perl.
- CNC-Programmiersprachen finden in der verarbeteitenden Industrie ihren Einsatz - primär Metall- und Kunststoffverarbeitung. Hier können computergestützt Werkzeuge eingestellt werden - das Programm wird modifiziert, je nachdem welches Produkt das Werkzeug herstellen soll.
- Datenbanksprachen bieten dem Nutzer die Möglichkeit, mit "seiner" Datenbank zu kommunizieren. Die gängigste Sprache ist SQL, sie wird zur Definition, Abfrage und Manipulation von Daten genutzt.
- Skriptsprachen sind Programmiersprachen, für kleinere Programmieraufgaben. Eine Software, geschrieben in einer Skriptsprache, werden kurz "Skripte" genannt. Diese Sprache ist besonders flexibel, da der Programmcode selbst umgeschrieben / angepasst werden kann.
© Rainer Sturm / Pixelio
Das fertige Produkt ist erst der Anfang
Ist die Software - Entwicklung abgeschlossen, fängt die Arbeit oftmals erst an. Denn eine fertige Software ist zwar schön und gut, mit ihr alleine jedoch ist erstmal kein Geld zu verdienen - und sei sie noch so genial. Um sie nicht nur in funktioneller Hinsicht marktfähig zu machen, sondern damit sie auch praktisch verbreitet / verkauft werden kann, müssen weitere Faktoren behandelt werden: Ein Handbuch ist nötig, ein Support für Anwender, die Frage der Produktaktualisierung muss geklärt werden, das Lizenzmodell, der Programmname, die Installation ...